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Igrid Born
Erschienen
Internet für Oldies
01/2002
mitp-Verlag, Bonn
392 Seiten / € 22,-
"Internet für Oldies" ist genau das, was der Titel verspricht. Das Buch führt zielgruppengerecht in die Thematik Internet ein. Angefangen von der grundlegenden Begriffserklärung von Browser, Provider oder Hompage über die Einrichtung der benötigten Software auf dem eigenen Computer bis zum "Was kann man im Internet machen".

Nicht nur die große Schrift macht es auch den Älteren leicht, mit diesem Buch in das weltweite Netz vorzustoßen. Auch die Beispielbilder sind mit großem Zeichensatz aufgenommen worden und die Beispiele sind altersgerecht. So wird zum Beispiel das Herunterladen von Musik im MP3-Format an Hand eines klassischen Musikstückes demonstriert.

Wie funktioniert das Programm, um Internetseiten anzuzeigen und wie geht man mit dem Mail-Client "Outlook" um? Das Buch lässt kaum eine Frage offen. Weiter geht es mit Chats und Newsgroups, wie man an diesen Diensten teilnimmt und die richtigen für sich findet.

Da die meisten Angesprochenen über einige Zeit verfügen, und vor allem auch den Willen, nicht nur zu konsumieren, sondern zu agieren, wird auch der Aufbau einer eigenen Seite im Internet kurz erklärt. Auch hier das komplette Paket für den Einsteiger: Vom richtigen Editor bis zum HTML-Tag.

Auf der eingelegten CD findet man wichtige Programme wie den Editor "Phase 5" (Leider klappte die Installation des Anti-Viren-Programms [Wirklich Tolle Idee, dieses sinnvolle Tool auf die CD zu packen!] mit der CD nicht - Schade und Nachbesserungsbedarf). Es gibt also für den Anfänger und den ambitionierten Nutzer viel zu lesen in diesem Buch, das in einfacher Sprache eine fremde Welt erklären kann. Dabei wird die Computer-Bild-Babysprache vermieden, und man fühlt sich als Anfänger nicht gleich als unmündig abgestempelt.

So lässt man sich gerne erklären, wo der Sinn im Einkaufen im Internet liegt, und auf was man achten sollte.

Nach den knapp vierhundert Seiten ist man zwar noch kein Meister, aber viele der Fragenzeichen zwischen dem Interessierten und dem Internet sind aus dem Weg geschafft worden.

Die Praxistauglichkeit werden wir auch sofort an ausgewählten Testpersonen testen, die dann ihre Meinung am Ende des Artikels eintragen werden, wenn das Buch seinen Sinn erfüllt haben sollte. Aber da kann man sich eigentlich ziemlich sicher sein, dass unsere Testperson nach dieser Lektüre den Weg auf unsere Parnass-Seite finden wird.

Wer nun also von seinen lebenden Vorfahren immer etwas ungläubig angesehen wird, wenn man von den Freuden des Internet berichtet, sollte mal dieses Buch vorschlagen. Vielleicht kann man sich dann ja bald die Telefonkosten teilen.