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Erschienen
Die dunkle Bedrohung
06/2002
THQ Entertainment GmbH, Kaarst
1 CD-ROM / € 10.-
"Möge die Macht mit Dir sein!"
"Star Wars" ist Kult, und das ist auch gut so. Spannende Unterhaltung mit tollen Bildern, die Spaß macht. Danke Georg Lucas! Und "Episode II" ist auf jeden Fall besser als "Episode I" (was noch nichts heißen muss, wie in unserem Editorial zu lesen ist)!!! Trotzdem Grund genug, mal wieder ältere Spiele aus dem Archiv zu holen.

Die dunkle Bedrohung ist ein Jump and Run, welches die Story des Films "Episode I" nachspielbar macht. Okay, es ist zwei Jahre alt und hat damals nicht die besten Kritiken bekommen. Hauptmanko an diesem Spiel ist die ungenaue Steuerung und die etwas grobe Grafik, nicht ganz Lego-Männchen, aber sicher auch keine "Unreal 2" Polygon-Monster. Aber für zehn Euro oder im Pack mit "Episode I Racer" und "Behind the Scenes" zum Film für gerade mal 14 Euro auf jeden Fall einen MB Festplattenplatz wert, denn es macht – wie der nicht so berauschende Film – Spaß.

Grund dafür sind die Stimmen der Figuren (Original? Man weiß es nicht so genau, aber in jedem Falle verdammt nah dran) und die orchestrale Musik. Da wird man fast zum Schauspieler und verliert in Laserschwertkämpfen literweise Schweiß aber glücklicherweise keinen Tropfen Blut. Wenn man will, kann man recht konfliktarme Lösungswege finden. Wer sich über unüberschaubares Leveldesign oder pixelgenaues Hüpfen ärgert, soll lieber Moorhuhn spielen, aber so wird man die Macht nie spüren.

Liegt es an der grobklotzigen Grafik oder wurde hier etwas von der Idee "Star Wars" in ein Computerspiel gerettet? Denn "Die dunkle Bedrohung" ist im Gegensatz zur keimfreien Atmosphäre von "Jedi Knight 2" dreckig. Aber es sind dann doch wohl eher die alten Texturen, die diese Idee des gebrauchten Universums "Star Wars" leben lassen.

Das schöne an alten Buget Spielen ist, dass die Lösung schon lange im Netz zu finden ist und man so, sollte man mal nicht weiter kommen, Hilfe schnell zur Hand hat. Wer also "Episode I" schon x-mal gesehen hat und endlich selber Amidala beistehen möchte (und wer will das nach den herzerweichenden Szenen in "Episode II" nicht), sollte einen Rechner mit mehr als 250 MHz und 64 MB Speicher haben.