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Erschienen
Z.O.E 2167
Zone of the Enders
09/2003
Panini Verlags GmbH, Nettetal
1 DVD
Dies ist der erste Film der Zone of the Enders Reihe. Panini hat rein technisch eine ordentliche DVD aus diesem Anime gemacht. Sprachauswahl, ein paar Extras, 5.1 Sound – das erwartet man einfach von einer DVD. Also von dieser Seite alles okay. Kommen wir zur Hauptsache, dem Film.

Der Mars ist kolonialisiert und die Menschen haben sich den Verhältnissen angepasst. Im Laufe der Zeit haben sich die Marsianer von der Erde etwas abgekapselt. Nun will die Erde ihr Eigentum Mars zurück. Das führt unvermeidlich in den Krieg. Die Marsianer haben einen neue Kampfroboter entwickelt – I DOLO. Dieser Roboter hat kleine Flügel, aber das ist die einzigste Peinlichkeit. Es geht natürlich mal wieder um Selbstbestimmung und um Selbstfindung. Das ist in eine kurzweilige Handlung eingebunden. 52 Minuten sind nicht lang, können aber eine Geschichte erzählen. Menschliche Konflikte, von Menschen gesteuerte Maschinen und viel Gefühl – das erinnert verdammt an Neon Evangelion Genesis oder In Search for Godess.

Der Mars steht im in einem Unabhängigkeitskrieg mit der Erde. Es herrscht zwar Waffenruhe, aber der Konflikt ist nicht behoben. Die Marsianer bauen an I DOLO der mit einem neuen Material angetrieben wird. Radium Lavans und Viola Gynee sollen die Piloten der neuen Kampfmaschine sein. Doch während des Trainings entwickelt sich Radium immer mehr von einem verantwortungsbewußtem Soldaten zu einem von Hass getriebenen Kämpfer. Erst zu spät sieht er seinen Fehler ein. „Ich habe erkannt, das man nicht nur seine Feinde bekämpfen muss, sondern auch die, die man liebt, beschützen muss“. Radium entführt I DOLO und greift die Menschenbasis an. Das macht ihn auch zur Zielscheibe für die Marsianer, denn die vollen um jeden Preis verhindern, das die neue und noch nicht ausgereifte Maschine in die Hände der Erde fällt.

Der Epilog zeigt kurz eine verbesserte Version des I DOLO und macht den Weg für die Fortsetzung frei.


Das Mass aller Dinge in diesem Sujet ist NEG, und daran reicht ZOE nicht heran. Aber die gute Lokalisierung und die erträgliche Länge des Film kommt vor allem Einsteigern zu Gute. Nicht so kalt wie der gute alte Captain Future, aber auch nicht so ausufernd psychologisch wie NGE – kann man sich einfach mal anschauen und vielleicht seine Vorliebe für diese Art der Zeichntrickfilme nicht nur für Kinder entdecken. Von Z.O.E. Gibt es in Japan drei Folgen und die Computerspiele gibt es auch bei uns.