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Erschienen
Die donaldistische Vorhut hat Heidelberg erreicht
Vorveranstaltung zum 27. Kongress der D.O.N.A.L.D.
04/2004
Im Rahmen der am Samstag in Heidelberg durchgeführten „Langen Nacht der Museen“ referierte der aus Reilingen stammende Partick Martin über urzeitliche Lebewesen in und um Entenhausen.

Donald und Dagobert Duck kennt jeder Mensch. Aber wer sind die Donaldisten? Dabei stammt der Kopf der Südeuropäischen Donaldisten aus dem schönen Reilingen. Patrick Martin heißt der Mann und bewies bei seinem Vortrag „Lebende Fossilien in der Welt Entenhausens“die wissenschaftliche Vorgehensweise bei den Betrachtungen der verschiedensten Themen rund um Entenhausen, die den Donaldisten zu eigen ist. Stilgerecht hielt paTrick - der durch das Vorhandensein eines der Namen von Donalds Neffen Tick, Trick und Track in seinem eigenen Namen wohl als Donaldist vorbestimmt war - seinen Vortrag im Hörsaal des Geologisch/Paläontologischen Institutes der Universität Heidelberg. In kurzweiliger Form wurden verschiedene Tierarten und deren Verwandschaften dargestellt. Akribisch wurden die Unterschiede von Zwei- und Drei-Klauern unter den Riesenechsen aufgeschlüsselt. Der Hörsaal füllte sich zu Ende des Vortrages immer mehr, und viele des wohl nicht durchweg akademisch vorbelasteten Publikums konnten sich auch wegen des reichhaltigen Bildmaterials den einen oder anderen Schmunzler nicht verkneifen. Doch der Referent musste am Ende seines Textes feststellen, das es unter den Zuhörern wohl keine Donaldisten gab. Denn es wurde geklatscht und auf den Tisch geklopft. Wahre Donaldisten zollen ihren Dank für wissenschaftliche Erleuchtung mit durchaus auch frenetischem Ausrufen der Worte „Klatsch Klatsch!“.

Dieser Ausflug in die urzeitliche Tierwelt Entenhausens war aber nur ein Vorgeschmack auf den am 27. März 2004 stattfindenden 27. Kongress der D.O.N.A.L.D. in Heidelberg. Dann trifft sich die „Deutsche Organisation der nichtkommerziellen Anhänger des lauteren Donaldismus“, deren Mitglieder aus ganz Deutschland an den Neckar pilgern werden, in der Universitätsstadt um sich über „Physikalische, anatomische und soziokulturelle Grundlagen der Entenhausener Psychoakustik“ oder „Das Wirken von Herrn Gustav Gans in Karlsruhe“ auszutauschen. Natürlich steht das donaldisches Durcheinander auch auf dem Programm. Veranstaltungsort wird das schon erwähnte Geologisch/Paläontologischen Institutes der Universität Heidelberg sein. Dort informieren auch einige Vitrinen über die Gesteinsarten rund um Entenhausen.


Wer Lust am intellektuellen und vor allem nicht ganz bierernsten Diskurs über die Geschöpfe im Umfeld von Donald, Daisy und Ko hat, ist von den Veranstaltern herzlich eingeladen. Patrick Martin ist übrigens mehrfacher Prüstele-Preisträger, das ist die höchste Auszeichnung der Donaldisten – ein respektvolles „Klatsch Klatsch“ ist also angeraten.