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Erschienen
Sonic Heroes
05/2004
Atari, Frankfurt am Main
Gamecube
Einst der Sega-Only Vorzeige-Igel auf Genesis und Dreamcast, jetzt auch an der Konsolenseite von Mario und DonkeyKong – Sonic ist wieder da.

Diesmal besinnt sich der Michael Schumacher der Hüpf- und Renn-Heroes auf das was er am besten kann: Rennen! Riesige Welten und feinste Texturen sind Pflicht, auch wenn die runden Formen gerne mal etwas eckig daherkommen. Aber wer hat schon Zeit, vor lauter Ringesammeln bei Mach 3 auf die Grafik zu schielen? Da ist es schon wichtiger, die verschiedenen ExtraMoves der Spielfiguren zu kennen.

Denn Somic kämpft nicht mehr alleine. Vier Teams mit je drei Mitgliedern stehen zur Auswahl. Jedes Team hat einen Renner, einen Flieger und einen Kraftprotz. Und die können sich gegenseitig als Waffe benutzten, durch die Level fliegen und natürlich rennen was die Wiederholrate hergibt.

Und nicht nur die Geschwindigkeit lässt den Spieler manchmal verwirrt den nächsten Ring suchen. Die seltsame automatische Kamera, die nicht immer wirklich sinnvoll ist, macht das Spiel unnötig unfair. So steht man in luftiger Höhe ohne Plan, und stirbt durch einen Fall ins Bodenlose bei der Suche nach dem richtigen Weg.

Insgesamt spielt es sich frischer als das schon bei der Veröffentlichung etwas angestaubte und aalglatte bzw. herzlose Mario Sunshine. Irgendwie macht es Spaß, die Level mit den verschiedenen Teams durchzuspielen, auch wenn sich außer den Animationen nichts so richtig ändert.

Ein Multi-Player-Modus ist auch dabei, zwei Spieler können dann gegeneinander um die Wette rennen. Auf Adventure-Elemente wurde verzichtet und auch auf das durchwachsene Eierausbrüten aus einem der Vorgänger wurde verzichtet.


Sonic Heroes ist ein einfaches Spiel das sich auf die Wurzeln der Serie besinnt. Keine Innovationsbombe, aber trotz einiger Programmiersünden gut spielbar. So wurde zumindest die jüngere Probandengruppe stundenlang vor den Bildschirm gebannt.