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Erschienen
Comic-Salon - der Beginn
07/2004
Donnerstag, 32 Grad, die Frisur hält. Nach 3 Stunden auf der Autobahn hinein in das Zentrum des Comics - dem Comicsalon Erlangen. Um 11 Uhr war noch alles am Aufbauen, sogar das Comicsalon-Schild hing noch nicht. Aber die Kollegen vom Comicforum waren schon da, Technik lief - tausend Dank.

Die Termine für heute sind auch schon gemacht. Georg Tempel wird uns ab 18 Uhr Rede und Antwort stehen, Naomi Fearn und Sascha Tau wollen sich auch nicht vor dem Mikrophon drücken - es gibt viel zu tun.

Hier erst einmal die Sendung für den Donnerstag und ein paar erste Eindrücke.

[einige Stunden und ein paar Liter Schweiß später]
Der Tag ist zu Ende, und wir sitzen gemütlich bei einer Kaipiroschka vor den Rechnern und nichts funktioniert so wie es soll. Nur mit Mühe können wir den Beitrag zur Audio51 Sendung bei SF-Radio machen. Dennoch ein positiver Blick zurück: Das Comicquarttet war lebendig wie selten. Das lag besonders an den beiden Quarttet unüblichen Titeln Catwoman (Superhelden) und Short Stories (Manga). Pflichtbewusst ließ Eckart Sackmann an diesen beiden Titeln kein gutes Blatt und der Neue in der Runde hatte es gegen den Rest verdammt schwer, Catwoman zu verteidigen. Das hat ihm Panini mit der Übersetzung aber auch schwer gemacht. Wenn nicht "Kleine böse Stadt" sondern der erste Band "Selinas Cup" besprochen worden wäre, vielleicht hätte es für den amerikanischen Comic besser ausgesehen.

Das erste Künstlergespräch des Salon mit Hulet hätte eine tolle Sache werden können. Leider sprach Herr Hulet nur französisch, ein Umstand, der eine Übersetzerin notwendig machte. Und das war der Schwachpunkt: "Ich kennen die Comics leider nicht" und "da kenne ich mich nicht aus" sind zwar eherliche Aussagen, aber machen das Übersetzten der zum Teil sehr fachkundigen Fragen aus dem Publikum nicht leicht. Auch konnte nicht ein Funke der lebendigen Antworten des Künstlers in den eher gelangweilt dargebotenen Übersetzungen überleben. Schade.

Richtig bewegend wurde es dann am Abend, als das Comicforum von der Icom prämiert wurde. Das lag auch an der Raumnot im Veranstaltungsort. Wenn jemand zum Mikrophon wollte musste eigentlich der ganze Saal bzw. das Publikum als Gesamtheit eine keiselnde Bewegung beginnen, die den sich zu Worte meldenden am Mikro ablieferte.

Wie man lesen kann, eine Menge los am sehr gut besuchten ersten Ausstellugnstag.

Unser komplettangebot für den Donnerstag: Das Hulet Panel.

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Die Bildergalerie: