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Mine Yoshizaki
Erschienen
SGT Frog # 1
11/2004
Tokyopop
186 Seiten / EURO 6,50
Okay, jetzt bist es amtlich, die Welt ist verrückt. Jerry Lewis bringt seine alten Filme auf DVD heraus und Tokyopops Chef liest am leibsten sein Manga SGT Frog. Das ist so was wie ein japanischer Jerry Lewis Manga.

SGT Frog ist die Vorhut einer außerirdischen Invasionsarmee und ein Frosch. Und etwas unausgeglichen, denn manchmal will er einfach nur ein paar Plastikmodelle zusammenbauen und manchmal nur die Welt erobern. Das gelingt ihm aber in den ersten 10 Kapiteln nicht, statt dessen gibt es eine knackige Mutter, eine schüchterne Verliebte und die Geschwister Natsumi und Fuyuki Hinata. Die überwältigen zufällig am Anfang der Geschichte den grünen Zwerg und arangieren sich mit dem zwiespältigen neuen Mitbewohner so langsam.

Alf meets Mars Attacks und das ist verdammt komisch. Und sexy, denn die jungen Damen, auch die Mutter, sehen sehr niedlich aus. Einige Gags sind etwas schlüpfrig, andere voll auf Slapstick angelegt – eine tolle Mischung.

Das im Laufe der Geschichte immer mehr seltsame Lebewesen sich um die Hinatas scharen ist wohl unausweichlich, aber das gerade in dieser eher normalen Familie der von Nostradamus angekündigte Weltuntergang verhindert wird – oder wird er hier eigentlich erst möglich gemacht?


SGT Frog ist irre und auch komisch, grün und unausgeglichen – eigentlich eine Frau ;0) – oder? Aber auch von den echten Frauen gibt es ein paar – genug um einen saftigen Slapstick-Manga zu machen auf jeden Fall.