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Erschienen
Star Wars Episode III
Filmpremiere im Viernheimer Kinopolis
06/2005
1978 hat Georg Lucas die Science-Fiction Welt revolutioniert. Mit bis dahin noch nicht gesehenen Bildern erzählte er eine Weltraum Märchen und erfand die lebensumfassende Bebilderung von der Zahnbürste bis zur Vitamintablette. Deutschland verdankte diesem Film sogar einige Genre Zeitschriften und auch das recht langlebige Perry Rhodan Magazin erblickte mit einer Star Wars Sondernummer das Licht der Welt.

Dann wurde es lange ruhig um die geplanten neun Filme in drei Trilogien. Lange warteten die Fans auf neues Seh-Futter und griffen willig nach jedem Schnipsel neuen Films, auch wenn es sich um die X-te Bearbeitung der alten drei Filme handelte. Dann endlich kam Episode I in die Kinos. Der erste Teil der ersten Trilogie verärgerte alte Fans, die hier nicht mehr das wahre Star Wars erkennen konnten, und gewann eine neue Generaton an Fans. Nach der nicht zu vermeidenden Episode II nun der Letzte - obwohl erst der sechste - Teil der bildgewaltigsten Space Opera.

Wer einfach nur ins Kino will, sollte nicht nach Viernheim ins Kinopolis gehen. Denn dort gibt es zu den Premieren meistens etwas mehr zu sehen. Über vierzig verkleidete Fans hatten sich im Rhein-Neckar-Zentrum eingefunden. Die kämpften dann auch verbittert um die letzten Karten für die endlich zu zivilen Zeiten stattfindende Premiere des dritten Teils. Und das, obwohl vielen der Sternenkrieger den Film schon zur Deutschlandpremiere einen Tag vorher in Berlin sahen. Da wurden die Augen vieler Nichtverkleideter feucht, denn die zum großen Teil sehr aufwendigen Kostüme sahen einfach toll aus. Es wurde an jeder Ecke für die Kamera posiert. Da gab es dann auch den sich um den Abfall kümmerndende Darth Vader. Das man in diesem Kostüm nicht sehr gut sehen kann wurde klar, als eine Leia Organa im Sklavenkostüm ihren Vader in Position für das Gruppenfoto leitete.

Im Kino gab es dann ein Quiz und nach dem Film einen Kostümwettbewerb. Okay, nicht alle vorgegebenen richtigen Antworten konnten das wissende Publikum überzeugen, über die Preise haben sich die Gewinner dennoch gefreut. Und der Film an sich hat natürlich wieder Grund zur Kritik gegeben – Fachkundler freuen sich ja immer wieder über solche Gelegenheiten ihr Wissen kundzutun, aber wenn über zwei Stunden wie im Fluge vergehen, kann das kein schlechter Film gewesen sein.


Den Film kann man sich immer noch anschauen, so viele Sturmtruppen wird es aber sicher nicht zu jeder Vorführung im Kino geben.

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Die Bildergalerie: