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Kotha Hirano
Erschienen
Hellsing 7
07/2005
Panini Verlags GmbH, Nettetal
196 Seiten / € 7,95
Okay, wer glaubt, nach den Anime-Folgen auf Viva die Serie Hellsing zu kennen hat sich mächtig getäuscht. Das Erzählen der Anime-Geschichte ist erst das Vorspiel zu dem gewesen, was Hellsing so richtig ausmacht: blutige Splatter Action!

Die Geschwindigkeit dieses Mangas ist enorm. Oft kommt man mit dem Seitenumblättern gar nicht nach, so schnell rollen die Köpf, werden Arme vom Körper getrennt oder auch immer wieder heroisch gestorben.

Wer beim Anblick von Blut wackelnde Knie bekommt sollte jetzt lieber weglesen. Die Bösen haben das Anwesen der Hellsings überrant und die letzten Überlebenden sehen einem unerfreulichen und nahen Ende ihres in den letzten Momenten schmerzhaften Lebens entgegen. Und dann ist da ja noch die Macht der Bösen, Illusionen zu erzeugen. So wird sie – okay das kommt in jedem zweiten Heldenfilm vor – mit ihren innersten Ängsten konfrontiert. Aber man wächst mit seinen Gegnern und Seras erreicht eine neue Stufe ihres Vampirdaseins.

Im Kampf um London treffen die Bösen von Millenium auf eine weitere, noch immer sehr schwer einzuschätzende Macht aufeinander: Erzbischof Maxwell schickt seine Truppen in den Kreuzug. Der letzte Gedanke einiger Zivilisten in London ist da nur noch „... und ich dachte, da kommt die Rettung“.

Doch unter den Kutten im Klu Klux Klan kann einfach nichts gutes Stecken – oder? Hellsing ist das blutigste was die schwarz/weißen Comics aus Japan derzeit auf dem deutschen Markt haben. Wer das gerne hat und die rasante geschwindikeit nicht scheut muss hier zugreifen. Aber wir haben euch gewarnt: Es ist alles andere als sapßige Unterhaltung und auch bei der Logik wird immer mal wieder großes Vertrauen in den Autor verlangt.


Heftige Spaltterorgie der spitzzähnigen Sorte – und da sach noch mal einer, Mangas wären Mädchenkram mit großen Augen und voller Liebesschmalz.