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Erschienen
Panel #25
07/2006
Edition Panel, Bremen
84 Seiten / € 3,00


Wer diesen Comic nicht kauft, ist selber schuld! Okay, von einer Schachtel Zigaretten hat man länger etwas. Zum Beispiel faltige Haut, schlechten Geschmack im Mund, gelbe Finger, dunkle Flecken auf der Lunge – Zigaretten geben doch schon einiges her. Aber Panel # 25 gibt mehr! Zuerst wird auch dieses Papier irgendwann einmal gelb – da muss man einfach nur lange genug warten. Wollte man Panel essen, würde man vielleicht auch einen schlechten Geschmack erfahren – beim Lesen beweist man dagegen guten Geschmack. Panel bietet einige bekannte und unbekannte Größen der deutschen Comic-Szene. Peter Puck und Ulf K. Sind hinlänglich bekannt und das zu Recht. Mal poetisch wie Ulf K. mal eher heftich deftich wie bei Peter Puck. Alleine diese Geschichten würden den eher symbolischen Preis von € 3,00 rechtfertigen, aber dieses Magazin bietet noch weiter sehenswerte Zeichner und Geschichten, immerhin gibt es auf den 84 Seiten nur 8 Seiten Werbung – wie finanzieren die dieses Comic bloß? Die Frage darf dem geizig/geilen Schnäppchenjäger egal sein – der greift einfach wegen der schieren Menge für diesen magern Preis zu. Comic-Liebhaber kaufen Panel um ein tolles Stück Comic-Förderung zu unterstützen und kann dabei noch eine Menge gute Comics lesen.

Bemerkenswert ist zum Beispiel die Geschichte „Das Ruderboot“. Ein Schiffbrüchiger erlebt endlose Tage auf See zwischen Leben und Verzweiflung. Und plötzlich sitz noch der Tod in seinem Boot.

Grafisch besticht „Vier Haikus“. Schwer zu beschreiben und einfach sehenswert – also anschauen!


Falls es noch nicht so ganz klar geworden sein sollte: Das Comic-Magazin muss man haben - Punkt