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Johns / Eaglesham
Erschienen
Justice Society of America # 1
11/2007
Panini Verlags GmbH, Nettetal
116 Seiten / € 12,95
Wow, das ist Old-School! Vandal Savage, Sandman, der alte Rote Blitz mit dem Suppenteller-Helm und ein Hauptquartier mit Vitrinen voller Trophäen. Schneller kann der Superheldenfreund keine dreizig Jahre jünger werden. Aber vorsicht! Mit knutschenden Helden, Zigaretten und Alkohol-Missbrauch weht auch in dieser heilen Action-Welt der Hauch der Moderne, zumindest ein wenig.

Der Plot: Die JSA will sich verjüngen und die Verantwortung für die Ausbildung des Superhelden Nachwuchses übernehmen. Die Jünglinge sind mal begeistert, mal unwillig, aber am Ende sind alle Kandidaten im Team und gemeinsam wird der Feind, der zuerst ein paar Old-Schoollinge Bösewichter mit Nazi-Charisma brutal zuschlagen lässt, überwunden. Band eins endet recht rund, weißt aber deutlich auf die Ereignisse des nächsten Bandes hin. Warum der dann Band drei heißt wird sicher noch einleuchtend erklärt. Zumindest fordert der geistig verwirrte Star-Boy und die im letzten Panel in Ketten liegende Dream Girl schreien geradezu nach einem Eingreifen der Legion der Superhelden, mal sehen, was da noch kommt.

Grafisch ist der Mix aus Alt und ein wenig Neu solide. Hier hat Power-Girl einen dezenteren Ausschnitt über dem Dekolletee als in anderen Serien und das sich ständig anhimmelde Pärchen Hourmann/Liberty Bell verhält sich noch recht schamhaft. Es ist eben ein auf die gute alte Art erzähltes Superhelden Heft mit neuen Zutaten.


Nette Superhelden-Unterhaltung.