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Erschienen
J-Junk 2008
06/2008
Mein Gott – wir werden wohl alle nicht jünger. „Vor vier Jahren waren wir alle noch in der Schule“, so fängt die Erklärung an, warum auf der J-Junk 2008 alles irgendwie anders ist, aber irgendwie auch alles immer noch gleich toll ist. „Als wir vor vier Jahren die letzte J-Junk machten, waren wir sechs Leute in der Orga, heute machen wir das zu zweit“ und das haben die Beiden gut gemacht. Es gab alles, für das die J-Junk begrühmt ist: Wenig Platz, gutes und günstiges Essen – auch wenn es nicht alles Gab, was auf der Speisekarte stand, aber es gab genug zu probieren – Animes, Mangas und viele Verkleidete.

“Vor vier Jahren waren wir jünger. Heute sind wir – ich will nicht sagen erwachsen, aber eben älter und wollen das auch mit unserer J-Junk dokumentieren“ sagen 50 % der Orga während der restliche Teil der Orga mit vielen Helfern in der Küche steht. Am deutlichsten machte sich die neue Ausrichtung der J-Junk an der Auswahl der Music-Acts. Mit den Pornophoniques, Malmzeit und der fantastischen Ellen Klinghammer gab es interessante Musik zwischen Gameboy und Wettervorhersage auf die Ohren. Das ist nicht anime-typisch aber auch für erwachsene geeignet – man durfte also so alt sein, wie man sich fühlte.

Und jetzt lassen wir die J-Junk noch mal anhand der chronologisch gezeigten Bilder Revue passieren:

„Probier den Cappuchino mit Minzsirup“ empfahl Paul – und was Paul empfiehlt muss man zumindest probieren. Der offiziellen Kaffee-Beauftragten standen die Haare zu Berge, dem Schreiber dieser Zeilen schmeckte es. Danke Paul!

So gestärkt ging es zum Synchro-Workshop. Professionelle Sprecher machen sich wie Sportler vor den Aufnahmen warm, und das wurde hier zum Mittmachen befohlen. Da ja sonst keiner freiwillig bei den affig scheinenden Übungen mitmachen würde wurde eigens ein versierter Militionär engagiert – mit dem hat dann auch beim Workshop-Nachbar mit ammmm-emmmm-iemmmm-ummm-ämmmm geklappt. Danach gings lustig zum freien und lustigen Synchronisieren.

Raus aus dem Workshop, raus in den Garten und Fotos schießen, wozu kommt man sonst als nicht kostümierter zu einer Anime-Con? Es wurde also überall und einfach alles fotografiert. Für uns begann es mit diesen drei hübschen Dienstmägdelein.

Rein in den winzigen Händlerraum und ein wenig mit Fachhändlern fachgesimpelt. Über den Markt im Allgemeinen, deutsche Mangas, neue Verlagen, alte Problemen und natürlich tolle Comics. Der Mann weiß, was er verkauft und das tut er normalerweise in Darmstadt.

Zurüch zu einem der Highlights, sprich Paul und der Küche. Der mittlerweile gelernte Designer zeichnet für die klasse Bekleidung der fleißigen Helfer verantwortlich. Zum Aufwärmen gab es Schnitzel – voll japanisch eben.

Gut versorgt wieder ein paar Kostümträger ablichten und Ablichter einfangen.

Zur Entspannung wieder fachsimpeln, diesmal über Videospiele. Bei diesen Beiden bleibt keine Frage zu Baller-, Musik-, selten oder gerade eben erst erschienenen Spielen unbeantwortet. Nur die Frage nach dem Lieblingsspiel machte aus der lockeren Unterhaltung eine Open-End Diskussion.

Zurück in die Küche. Ramune-Brause, rosa Schokoladen-Stäbchen und Pauls weitere Empfehlungen.

Danach wieder Fotografieren oder fotografiert werden, das gilt auch für Plüschtiere – keine Frage.

Zum Schluss etwas Literatur bis zum letzten Gang der frugalen Völlerei. J-Junk 2008 war toll, lecker und hoffentlich der Beginn einer Serie von jährlichen schönen Treffen in Groß-Gerau, zur Not auch alle vier Jahre – lasst uns zusammen verdammt alt werden!


J-Junk - wenn ihr wieder was macht, wir kommen!

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Die Bildergalerie: