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Erschienen
Hautsch, Baldu, Wollasch: Musikalischer Zauber beschert verfrühte Heilige Nacht
07/2010
Es war so etwas wie ein Familientreffen, dasAnfang Junium das Neulußheimer Kulturzentrum „Alter Bahnhof“ ablief: In entspannter Atmosphäre, mit guter Laune unter Freunden, die sich alle sehr gut kennen - und doch ein ganz besonderer Anlass. Zu Gast im Schatzkästlein der Vier-Sterne-Gemeinde waren nämlich Sandie Wollasch und Matthias Hautsch – zwei Künstler, die den „Bahnhof“ schon seit vielen Jahren begleiten und dort jeweils ganz außergewöhnliche Erfolge feiern konnten.

Als Dritten im Bunde hatten sie diesmal den Percussionisten Tommy Baldu dabei – ein Trio, das wirklich ganz herausragendes auf die Beine stellt.

„Hautsch-Baldu-Wollasch“, unter diesem fast wie ein Arbeitstitel daherkommenden Prädikat bescherten die drei Ausnahmetalente den Besuchern, die den gesamten Bahnhofsgarten üppig in Beschlag genommen hatten, einen „Sonntagsfrühschoppen“ der Extraklasse: Herrliches Wetter, gute Versorgungslage, gechillte Atmosphäre und vor allem absolut hörenswerten Musikgenuss.

Keinen elektronischen Schnickschnack, keine Band, keine Bühnenshow – nur Musik pur reichte völlig aus, um das Publikum ausnahmslos zu begeistern.

Das konnte vor allem die charmante Sandie Wollasch, die mit einer atemberaubenden Stimme aufwartet, die gleichzeitig kraftvoll, einschmeichelnd, verführerisch und durchzugsstark daherkommt – beim Sprechen wie die kleine Maus, beim Singen eine ganz Große. Kein Genre ist ihr zu gewagt, keine Partie zu filigran, kein Scat zu schwierig – allem drückt sie ihren stimmlichen Fingerabdruck, ihr Herz und ihre Seele auf und entlässt damit musikalische Leckerbissen einer ganz eigentümlich charaktervollen Art.

Eben genau darin liegt das zauberhafte Geheimnis dieser Formation: Sie schnappen sich irgendeinen Titel, ganz gleich ob von „The Police§, Britney Spears, Johnny Cash, „Soft Cell“ oder „R.E.M.“, der wird gecovered; dabei aber nicht einfach nachgespielt, sondern in einer ganz eigenen Version neu präsentiert – nicht selten auf eine bewundernswerte Weise besser als das Original.

Die filigranen, manchmal ornamenthaft ausgeschmückten Pickings Matthias Hautschs setzen dabei grandiose Akzente, die den Gesang der Frontfrau umschmeichelnd prononcieren – dem Mann, der bereits mit Chris de Burgh und Jörg Kaufmann auf der Bühne stand, merkt man seine Routine auf der einen, seine ungebremste Begeisterung für die Musik auf der anderen Seite fast physisch an.

Als Einheizer ebenso gut geeignet, wie als sanft-verführerischer Background-Percussionist ist Tommy Baldu, der dem ganzen einen satten Rhythmus und eine bis aufs Tanzbein durchschlagende Kraft verleiht.


Hautsch, Baldu und Wollasch boten ein geniales Programm mit absoluter Begeisterungs-Garantie. Wie beim Familientreffen eben auch: Mal wieder und immer wieder gut!

Weitere Informationen im Internet unter www.hautsch-baldu-wollasch.de.















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