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Erschienen
ZAP-Gang trotzt dem Hockenheimer Wetter mit wildem Stilmix
07/2010
„Der Sommer macht Pause – wir nicht“ - Torsten „TO.“ Baier hatte die Parole ausgegeben und alle hielten sich bereitwillig daran: All die Fans eines unmittelbaren Sounds und vor allem bester, unverfälschter Spitzenstimmung, die Ende Juli im und um das Hockenheimer Kulturzentrum „Pumpwerk“ den zweiten Teil des Formel-1-Party-Marathons 2010 genossen.

Nach den „Acoustic Diaries“, die den Opener am Donnerstag gemacht hatten, war mit der „ZAP-Gang“ ein guter alter Bekannter zu Gast: Die Truppe um Baier und Walter „The Voice“ Batzler in der Frontline war vor kurzem erst beim Hockenheimer Mai der Einheizer und man erinnert sich noch gerne an den Auftritt vor zwei Jahren, wo die „ZAP-Gang“ schon einmal die F1-Fans aufgemischt hatte.

Am Erfolgsrezept hatten sie nichts geändert, der Sound kam diesmal zur Freude all der Dauerfans in einer ungemein satten, perfekten Mischung daher und so gabs eine respektlose, unerschrockene Mischung aus Blues, Soul, Rock Roll, Pop, Rock und Grunge: Was die „ZAP-Gang“ bietet, ist nie ein Programm, mehr ein wildes Hopping durch alle Sparten. Da wechselt sich „Wir werden uns wiedersehen“ der Hamburger Rocker „Selig“ ab mit „So lonely“, einer auf der Reggae-Basis Bob Marleys abgewandelten Version der englischen New-Waver „The Police“, nur die Fans gleich danach mit Kid Rocks „All summer long“ zu umschmeicheln.

Dazu gibts ein wenig John Farnham und ein wenig mehr „AC/DC“ und schon ist für zwanzig Minuten das beieinander, was die „ZAP-Gang“ ausmacht: Genialer Gesang – gerne auch mal durch ein Megaphon -, der harte Gitarren-Sound Ralf „Crazy Baby“ Hopps, der die gesamte Musik prägt, dazu die durchdringende Rhythmus-Gruppe mit Drummer Jochen Ille und Bassist Peter „van de“ Supp und das alles in einem eigenständigen Stilmix, der wenig Angst vor dem Original in sich trägt und so einen unverkennbaren eigenen Charakter produziert – nicht nachspielen, neu spielen ist die Devise der Gang und das lieben die Fans wie die Ersthörer gleichermaßen. Kein Wunder also, dass die Formation, die auch schon als „konsequenter Zusammenschluss der wahren Größen des Kraichgauer Musikerdaseins“ gerühmt wurde und die ohne Frage zu den bekanntesten Gruppen der Region zählt, seit mehr als zehn Jahren Erfolgsgeschichte schreibt.

Einer war drauf und dran, den harten Jungs auf der Bühne die Show zu stehlen und er war ein fast ebenso häufiges Foto-Motiv, wie Bayer und Batzler im Rampenlicht - reihenweise zückten Fans Fotoapparate und Handy-Cams, um Lukas abzulichten: Der Zehnjährige stand stolz und absolut souverain hinter dem Mischpult und steuerte das Licht für die „ZAP-Gang“ – und das astrein. Selbst Drummer in einer Band kennt er jeden Titel – notwendig, um jeden Blackout im rechten Takt zu setzen.


Gemeinsam mit hunderten Fans und den Jungs auf der Bühne feierte er eine ausgelassene, perfekt inszenierte, hochkarätige F1-Party, die sich auch von Regeschauern nicht unterkriegen ließ.



Weitere Informationen im Internet unter www.zap-gang.de.

 

 

 
 

©:Swen Heim http://www.sweeneys-world.de/.