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Kurt Brand
Erschienen
Ren Dhark #11: Wunder des blauen Planeten
04/1999
Hansjoachim Bernt Verlag, Neuwied
352 Seiten / DM 29,80
Weiter geht es mit den Abenteuern von Ren Dhark. In bekannten, leicht historischen Science-Fiction-Ambiente mit Computerausdrucken und ohne Internet versucht der Führer der Menscheit das Rätsel der Mysterios zu lüften.

In diesem Bestreben geht ein Raumschiffkommandant zu weit, und löst somit eine Alarmschaltung aus. Stunden später nehmen tausende Raumer der "Point-of-Klasse" Kurs auf die Erde. Wer befehligt diese gigantische Flotte? Wird es unserem Helden gelingen, rechtzeitig zur Erde zurückzukehren? Gibt es eine Zukunft für die Menschheit?

Man sieht, es wird wieder dramatisch. "Wunder des blauen Planeten" merkt man deutlicher als den Vorgängern den ursprünglichen Romancharakter an. Die Übergänge in der Handlung zwischen den in das Buch aufgenommenen Heften sind dabei allerdings nicht immer geglückt.

Beeindruckend kurz und schmerzvoll wird das Schicksal der Verursacher dieser Situation geschildert. Nach einem missglückten Einflug in ein künstliches Planetensystem setzt der Kommandant der FO-23 alles auf eine Karte - und verliert. Zum Schluss begibt sich die "Point of" auf die Jagd nach dem Heimatplaneten der Mysterios. Dabei lauern natürlich etliche Gefahren, die den Leser auch im nächsten Buch fesseln werden.

Etwas befremdlich ist die Reaktion Rens auf einen Traum, in dem ihm haarlose Außeridische und nicht lachende Kinder entsetzen. Den Satz "Andere Länder, andere Sitten" und eine dem Fremden neutrale Einstellung darf man heute von einer Führungspersönlichkeit schon erwarten. Aber die Abenteuer der terranischen Flotte sind halt nicht von heute und haben den Charme alter schwarz/weiß Raumschiff-Filme.


Ren Dhark bleibt was es ist, Space-Opera im Stil von Perry Rhodan der frühen Zyklen.