2017
 
 
 

Rezensionen

Editorial
Gästebuch
Archiv
Links
Kontakt

Suchmaschine

 
Weitere Artikel nach
Autor
Weitere Artikel nach
Titel

 

 

Drucken | Beim Verlag kaufen? | Kommentar erstellen

_____________________________

Manfred Weinland, Ewald Fehlau, Uwe Helmut Grave, Werner K. Giesa
Erschienen
Ren Dhark #17 - Das Geheimnis der Mysterious
05/2000
Hansjoachim Bernt Verlag, Neuwied
350 Seiten / DM 29,80
Da ist er endlich, der neue Ren Dhark. Nach mehr als 30 Jahren die Fortsetzung der Abenteuer des Sternenfahrers nach Ideen seine Schöpfers Kurt Brand.

Es ist schwer, fast zwei Generationen später den richtigen Ton zu treffen um eine Fortsetzung nicht wie ein künstliches neues Glied wirken zu lassen. Doch dem HJB-Verlag ist es über weite Strecken gelungen, eine passende Fortführung zu schaffen. Nicht zuletzt der diskussionswürdige Ewald Fehlau ist mit seiner packenden Raumschlacht im Solsystem maßgeblich dafür verantwortlich, dass der neue Band sich fast nahtlos in die Serie einfügt.

Ren Dhark war schon immer der kleine Bruder von Perry Rhodan, und so ist es auch nicht verwunderlich, wenn die eine oder andere Assoziation an bekannte Geschichten aus dem anderen Universum beim Leser aufkommen (hier übrigens eine Warnung vor den neuen Hörspielen von H.J. Francis, die wirklich miserabel sind). Aber das ändert nichts an der Lesbarkeit des neuen Buches.

Die Serie soll in der etablierten Buchform weitergeführt werden. Noch merkt man dem Buch die vielen Autoren an. Eine gemeinsame Sprache muss noch gefunden werden, wenn der homogene Eindruck der alten Bücher erreicht werden soll. Doch das hier Gezeigte gibt Grund zur Hoffnung.

Zur Story: Die letzten Salter, die mit den seit 16 Büchern gesuchten Mysterious identisch sein sollen, fallen einem Anschlag der Robonen zum Opfer. Dhark erfährt vom sterbenden Olan, dass die Salter nicht die lange gesuchten Erbauer der "Point of" waren - die Suche geht also weiter. Außerdem schüren die Robonen den Unwillen der Bevölkerung gegen die Zwangsumsiedlung nach Babylon. Ein Augenmerk wird auch auf Jimmy, den vorwitzigen Roboter-Hund, gelenkt, der kurzfristig zum handzahmen Schoßhündchen mutiert, um letztendlich wieder ganz der alte zu werden. Eine Serie wie Ren Dhark braucht halt verschrobene Helden und dieser Hund gehört dazu. Die bereits erwähnte Raumschlacht, die sich Schatten und Terraner im Sol-System liefern, gehört sicher zu den Highlights dieser Geschichte.

Ren Dhark ist leichte Science-Fiction-Kost im Stil der alten Perry-Rhodan-Romane, so wie sie die Perry-Autoren gerne selber schreiben würden.