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Werner K. Giesa, Uwe Helmut Grave, Conrad Shepherd und Manfred Weinland
Erschienen
Ren Dhark - Die Herren von Drakhon
06/2001
Hans Joachim Berndt Verlag, Neuwied
346 Seiten / DM 29,80
Das waren noch Zeiten, als mutige Helden in unglaublichen Raumschiffen in weite Fernen aufbrachen, um galaktische Rätsel zu lösen. Wenn man an solche Szenarien denkt, kommt einem sofort der Herrscher dieses Genres Perry Rhodan in den Sinn. Aber wir habe in der Parnass ja schon vermehrt über dessen "kleinen Bruder" Ren Dhark geschrieben. Nachdem man mit Band 16 die Wiederveröffentlichung der alten Roman abgeschlossen worden ist, begann der Drakhon Zyklus. Hier wird im Stil der alten Hefte die Geschichte um die Menschheit und deren verbündete und Feinde und um die mit der Milchstraße kolliedierende Galaxis Drahkon erzählt. In Band 4 des neuen Zyklussees bricht die "Point of" wieder nach Drakhon auf, um mit den Shir erneut Kontakt aufzunehmen. Was wissen die Menschen wirklich über die neue Galaxis und was wurde ihnen von den metal begabten Dickhäutern nur eingeimpft?

Auf dem Weg in die Sterneninsel bemerkt man ein seltsames Phänomen: Drakhon wird erst ab einer bestimmten Entfernung sichtbar. Es wird immer klarer, Drakhon ist nicht auf natürlichem Wege mit der Milchstraße in Berührung gekommen. Welches Volk hat die Macht, eine ganze Galaxie zu bewegen? Doch zuerst steht man einem wesentlich greifbarerem Problem gegenüber: den hundeähnlichen Nomaden. Die versetzten die "Point of" in den Strudel eines Raumschiffs-Schredders. Spannung ist also im Weltall angesagt.
Und auf der Erde agieren immer noch die Robonen. Die erbeuten aus einem abgestürzten Raumer einen Atomsprengkopf. Wer steckt hinter den Agitatoren der schwarzen Moslem-Bewegung? Auch hier geraten Agenten der GSO in Gefahr. Und die Schatten sind merkwürdig ruhig - die Ruhe vor dem Sturm? Und wer sind die geheimnisvollen Herrscher von Drakhon, die ganz so wie die Mysterious nicht mehr in Erscheinungtreten?

Pure Space-Opera mit vielen Lasersalven und hohem Unterhaltungsfaktor. Glücklicherweise wurde die Hardcover-Version von Band 3, bei der die Seiten direkt mit dem Rücken verleimt waren, wieder aufgegeben, und zur bewährten alten Version mit dem Leinenrücken zurückgefunden. Somit hat man wieder ein vernünftigen Hardcover Einband, der sich ordentlich aufschlagen lässt (Bei Band 3 knirschte der Einband immer beim aufschlagen, und hässliche Knicke waren auf dem Rücken nicht zu vermeiden).

Mussten sich die verschiedenen Autoren anfänglich noch zusammenfinden, erscheint nun das Abenteuer wie aus einem Guss. Auch die häufigen Schauplatzwechsel verstärken diesen Eindruck.

Wer noch mehr Ren Dhark haben möchte wird mit der Wiederveröffentlichung der alten Romane, die parallel zur Heftserie erschienen, mit den Titeln "Ren Dhark Spezial" gut bedient. Auch die Sonderbände werden weitergeführt. Die Ankündigung des zweiten Magazins ist auf der Homepage von Ren Dhark noch nicht bestätigt.