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Norbert Goll
Erschienen
Die 250 schrägsten internet-Adressen
06/98
Eichborn-Verlag, Frankfurt/M.<
97 Seiten / DM 10.--<
Wahrscheinlich sind die meisten von denen, die diese Seiten besuchen, ohnehin dieser "Krankheit" längst verfallen: Mitten in der Nacht, nur vom schwachen Licht des Monitors halbwegs beleuchtet, hängt eine Gestalt im Halbdunkel eines einsamen Raumes, die Hände huschen über die Tasten eines Computers. Ab und an steigen die Rauchwolken einer nervös konsumierten Zigarette in die Unendlichkeit der Situation auf - der "Hacker" auf der Pirsch.

Da werden neue Seiten ausprobiert, wird gelinkt und gesearched: Websurfen in Reinform.

Einen kleinen Führer mit 250 skurrilen und bemerkenswerten InterNet-Adressen hat der Eichborn-Verlag herausgegeben. Klar: Die hier aufgeführten Seiten gehören nicht zum Standardrepertoire, man muß sie nicht gesehen haben, um zur immer größer werdenden Gemeinde der Webcrawler zu gehören. Manche davon sollte man eigentlich auch besser nicht gesehen haben, weil sie alle Grenzen des guten Geschmacks sprengen. Aber seien wir ruhig ehrlich: Manchmal reizt ja auch das ganz besonderes - Cross the frontiers.

Jedenfalls finden sich in dem 100-Seiten-Bändchen einige wirkliche Schätze der InterNet-Kultur: Die Page mit den ekelhaftesten Körpergeräuschen des Menschen (http://lunaticlounge.com/stupidhumannoises/) oder ein Grundstück auf dem Mond (ab $3 unter http://texusa.com/Moon/).

Viel Spaß beim Zug durch das Netz der Netze.