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Erschienen
Brockhaus - Merkwürdiges, Kurioses und Schlaues
07/1998
Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Mannheim
257 Seiten
Bereits im vergangenen Monat haben wir ein kleines Give-Away aus dem Hause Brockhaus vorgestellt: "Was so nicht im Lexikon steht".

Einen zweiten Band mit Schlaumeiereien aus allen Wissensgebieten stellen wir in diesem Monat vor: "Merkwürdiges, Kurioses und Schlaues".

Die Redakteure des wohl renommiertesten deutschsprachigen Standardnachschlagewerks, der Brockhaus-Enzyklopädie, haben aus den vielen verblüffenden Tatsachen, die ihnen bei ihren Recherchen begegnet sind, die schönsten und erstaunlichsten, die witzigsten und spannendsten herausgesucht, um sie in spielerischer Weise weiterzugeben.

Oder wußte irgendjemand hier, daß die legendären und nach wie vor nicht totzukriegenden Miß-Wahlen in Hamburg erfunden wurden? (Übrigens 1909) Oder, daß man eher von einem Verwandten, als von einem Fremden ermordet wird?

Und wer wußte, warum der August genau wie der Vormonat Juli 31 Tage hat und damit die Reihenfolge der langen und kurzen Monate stört? Brockhaus: "Aus Gründen der Eitelkeit. Bis zum Jahre 8 v.Chr. hieß der Monat August "Sextilis", weil es der sechste Monat des alten römischen Kalenders war, der am 01. März begann. Dann benannte man diesen Monat zu Ehren von Kaiser Augustus (*63 v.Chr., gest. 14 n.Chr.) um. Der wiederum konnte es aber nicht verwinden, daß "sein" Monat einen Tag weniger hatte als der Vormonat Juli, der nach Julius Caesar (*100, gest. 44 v.Chr.) benannt ist. Um zu dokumentieren, daß er mindestens auf einer Stufe mit Caesar stand, stiebitzte er dem Februar einen Tag und machte "seinen" August ebenfalls 31 Tage lang. Seitdem ist der Februar der kürzeste Monat.


Na, wer hätte das gewußt?