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James Robinsom / Paul Gulacy
Erschienen
Movie Maniax Special #1 - Terminator - Sekundärziele Teil 1
08/2000
mg publishing, Rastatt
56 Seiten / DM 7,95
Mit dem Film Terminator begann für den Science-Fiction-Film eine neue Ära. Nach den gesellschaftskritischen Steifen der 70er wie "Silent Running", "2022 - die überleben wollen" oder "Dark Star" kamen nun die Action-Hämmer. Heute gibte es leider nur noch inhaltslose Unterhaltungsfilme mit Raumschiffen - ach wie schön waren doch die alten Zeiten.

Klar gabs die mörderischen Roboter aus der Zukunft auch in Comic Form. Zum Beispiel "Terminator - The Burning Earth" bei Now Comics. Der Amerikanische Verlag Drak Horse hatte Anfang der 90er ein gutes Händchen für Film-Lizenzen und sicherte sich auch die Terminator-Rechte. I folgenden entstanden mehrere Terminator Mini-Serien.

Die nun im mgpublishing erscheinende "Sekundärziele"-Serie war der Nachvolger der ersten vierteiligen Dark Horse Produktion die einfach "Terminator" hieß. Kernpunkt der Geschichte war ein Terminator mit der Bezeichnung 1825.M. Aus menschlichem Ausgangsmaterial erbaut steckt immer noch ein Teil Mensch in der Maschine und der hilft der Menschheit beim Kampf ums Überleben.

Nachdem in "Terminator" das eigentlich Ziel nicht erreicht werden konnte, steht nun das Sekundärziel auf der Abschuß-Liste der restlichen Terminatoren, die Verstärkung aus der Zukunft bekommen.

Story? Eigentlich egal. Terminator ist ein reiner Action-Film und das Comic hält sich da ganz an die Vorgabe aus Hollywood. Es gibt also jede Menge Blei und Blut. Zeichner Paul Gulacy war für die Aufgabe der richtige Mann. Schon in "Slash Maraud" zeigte er sein Faibel für Gewalt. Hier konnte er das so richtig ausleben bzw. -zeichnen. Im Großformat sehen wir hier Leichen, Leichen, Lebende beim Sterben, Blutspritzer, Explosionen, Leichen, zerfetzte Polizisten (Nennung in Reihenfolge ihres Auftretens) usw. Zeichnerisch hervorragend, treu dem Film in Punkto Gewaltverherrlichung und Inhaltsvermeidung - Actionunterhaltung par Excelenze.

Nur der Text liest sich ungewöhnlich schwer. Der atemlosen Geschwindigkeit der Verluste folgend bleibt den Akteuren kaum Zeit, die Sätze auszuformulieren. Das gibt der Geschichte einen zusätzlichen Stoß in Richtung Action.


Sekundärziele ist krass - besser kann man Action pur nicht in Bilder fassen.