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Dietmar Bittri
Erschienen
Das Liebesspiel der Sterne
08/1998
Pendragon Verlag, Bielefeld
152 Seiten / DM 29,80
"Das Liebesspiel der Sterne" ist der Nachfolger zu "Das Gummibärchen Orakel". Die Funktion als Party-Spiel, die schon das Buches über die zukunftsweisenden Gelatinetierchen aufwies, wurde hier konsequent weitergeführt.

Die - zumindest hinter "Liebesspiel der Sterne" stehende - logische Schlußfolgerungskette lautet wohl: Partys sind dazu da, eine Partner zu finden - einen Partner braucht man hauptsächlich zum Sex - also machen wir ein Buch über Sex als Party-Spiel.

Konnte man sich beim Vorgänger auf witzige Weise näherkommen, muß man nun ergründen, ob die prognostizierten sexuellen Vorlieben auch stimmen. Das ist sehr direkt und erspart unnötige Stunden des Flirtens, eine echt ökonomische Bereicherung. (Wir hoffen, der sarkastische Unterton ist zu bemerken.)

Auch im Aufbau hat dieses Werk seine Schwächen. Während es bei den Damen die Rubriken "Was Ihnen angeboren ist, und was sie lernen müssen", "Wie sie verführen, und wie Sie verführt werden wollen", "Ihre Wünsche im Bett, Ihre Abneigungen", "Ihre sensiblen Zonen", "Ihre verborgenen Phantasien" gibt, wird bei den Männern nur das Hauptprogramm "Sie und die ... Frau" abgespielt. Männer haben halt nur eine erogene Zone und nur eins im Sinn...!


"Das Liebesspiel der Sterne - Ein Blick in die Sterne. Und Sie wissen alles über die nächte Nacht" ist witzig gemeint aber deutlich zu plat