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Richard und Wendy Pini
Erschienen
Abenteuer in der Elfenwelt #13: Die Schlacht am blauen Berg
03/1999
Carlsen Verlag GmbH, Hamburg
56 Seiten / DM 19,90
Weiter geht es mit der verzweigten Geschichte um die spitzohrigen Elfen. Man braucht wirklich eine Fahrplan, um die ganzen Beziehungen zwischen den Elfen noch zu kennen.

Also: Windkind ist der Sohn von Tauglanz und Tyldak, einem Flieger, Tauglanz lebt aber mit Späher zusammen bei den Wolfsreitern. Auroree wurde von Winnowill ausgeschickt, einen Bewahrer zu finden, findet statt dessen in Windkind einen Stammvater. Auroree entführt Windkind und versucht es in den blauen Berg, Winnowills Hauptquartier zu schmuggeln. Schnitter versucht mit seinen gefährten das Kind zurückzuholen. Hilfe versprechen sie sich von den Hoang GThai Sho, einem Menschenstamm, der Winnowill, die grausame Göttin, anbeten. Eine Menge Überzeugungsarbeit ist also zu leisten. Zweischneid, der Sohn Winnowills aus einer Verbindung mit einem Troll spielt auch noch eine Rolle.

Verwirrt? Wie gesagt, ohne gründliches Studium der vorrangegangenen Bände ist das Ganze nur schwer zu verstehen. Aber einer Folge Lindenstraße gleich, macht das eigentlich nicht viel. Schnell wird man in die Atmosphäre der Geschichte hineingezogen. Die Grundstimmung dieses Bandes ist negativ und kämpferisch, bis auf einige versönliche Szenen zum Schluß. Es bleiben viele Fragen offen, klar, es muß im nächsten Band weitergehen.

Mit dem Menschen Stamm der Hoang GThai Sho wird, wie bisher in jedem Handlungsabschnitt, eine neue Gruppe eingeführt. Winnowill behält die Rolle des Oberbösewichtes, sie versucht sogar mit ihrer Mutermilch Windkind mit dem Bösen zu infizieren.

"Die Schlacht am Blauen Berg" beinhaltet die Bande 23 und 24 der Bastei-Ausgabe. Carlsen hat die Geschichte neu übersetzt, ob besser oder nicht, darüber läßt sich streiten. Das neue Lettering ist lesbarer, aber auch kühler. So war z.B. das Entsetzen Zweischneids auf der letzten Seite in der Bastei-Version schon durch die große und verzerrte Schrift sichtbar. Einige Farbfehler wurden bereinigt, doch die Farben werden von dem groben Papier der Carlsen-Ausgabe verschluckt und wirken blaß und kontrastlos.

Die laufende Handlung begann im vorigen Band "Die Herrin der Vogelgeister", Neueinsteiger sollten zuerst zumindest dieses Album lesen. Wer neue Geschichten lesen möchte sollte zu den Elfenwelt Magazinen greifen.


Elfenwelt bleibt was es immer war, Fantasy-Soap mit Hippie-Flair zum Liebhaben und Mitfühlen.