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H. R. Giger
Erschienen
www.HRGiger.com
02/98
Taschen, Köln
240 Seiten / 39,95 DM
H.R. Giger kennen wir nun schon aus der Rezension des Bandes ARh+ auch aus dem Taschen Verlag. Noch ein Buch über den Schweizer Künstler mit dem Hang zum Abartigen?

Ja! Erstens hat Giger.com fast drei mal so viele Seiten wie ARh+. Erfreulicherweise gibt es nur wenig Dubletten, beide Bände ergänzen sich vielmehr. Wer also die 15 DM für den anderen Band ausgegeben hat, braucht sich nicht ärgern. Auf dem Mehr an Seiten erfahren wir z.B. etwas über Gigers Kunstgeschmack. Das Kapitel "Meine Sammlung" eröffnet so auf Umwegen ein weiteres Puzzleteil zu dem Bild "Gigers Gedanken".

Zweitens ist dieser Band mit seinem Hardcover-Einband und dem silbrigen Schutzeinschlag einfach schöner.

Schön ist auch die detaillierte Beschreibung zu den 3-D Bildern mit Giger-Motiven. Die Bilder haben keine versteckten Bilder in sich, sie sind einfach nur Giger in 3-D. Oder wer weiß schon, daß Giger einen Karnevalsorden geschaffen hat? Beeindruckend auch die Giger-Kneipe. Von der Skizze über Prototypen bis zu Bildern aus der realen Kneipe. Genauso interessant die Entstehung des Giger Brunnens. Oder der Disput über Gigers Bilderwand in einer anderen Kneipe, der sogar die Gerichte beschäftigte.

Kleine aber einprägsam: Die "Vaginalzunge".

Man erhält eine Ahnung davon, was ein Künstler alles macht, um Geld zu verdienen. Natürlich ist Giger immer zwischen ekelig, phantastisch plastisch, abgedreht und einfach nur schmückend mit dem Hang, Klischees zu erfüllen. Trotzdem erklärt www.HRGiger.com Gigers derzeitigen Popularität in den Staate